Akureyri

Sonntag, 18. Juni 2017 – Akureyri, Island

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Der Wecker klingelt heute um 5:15 Uhr und beim Aufwachen befinden wir uns bereits in dem Fjord, der nach Akureyri führt. Wir frühstücken eine gute Stunde später, mit allen Ausflugsutensilien bepackt, da es schon um 7:15 Uhr losgeht. Nur an meinem Geburtstag in zwei Tagen wird es noch eine Viertelstunde früher werden.

Wie üblich werden wir in Gruppen zum Bus gebracht und starten im leichten Regen die ca. einstündige Fahrt zum Myvatn-See. Die Tour führt durch grüne Wiesen und Hügel, die weiter oben dunkelbraun und unbewachsen sind. Überall weiden die berühmten Islandpferde und freilaufende Schafe mit ihren Lämmern.

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Am Myvatn angekommen, haben wir nur wenig Zeit, die mit sogenannten Pseudokratern gespickte Wasserlandschaft zu genießen. Zusätzlich regnet es leicht, was das Vergnügen ebenfalls trübt. Dafür halten sich aber auch die lästigen Mücken, nach denen der See benannt ist, in Grenzen. Im Souvenirshop erstehe ich ein schönes T-Shirt mit Islandmotiv, bin somit peinlicherweise die Letzte, die zum Bus zurückkehrt.

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Weiter geht es nach Dimmuborgir, den „dunklen Burgen“, das sind Lavaformationen, die durch schnelle Abkühlung in Gletscherseen entstanden sind. Die Lava hat ganz unterschiedliche Formen hervorgebracht, manche sehen aus wie Tiere oder wie Gesichter. Bei dem Rundgang durch die Lavaformationen quälen uns die Mücken mehr als am See, aber nun liegt das Mückenspray im Rucksack, den ich im Bus gelassen habe.

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Um die Aussicht auf die Landschaft richtig zu genießen, fahren wir noch um den gesamten Myvatn-See herum. Danach geht es die gleiche Strecke zurück Richtung Akureyri.

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Unterwegs halten wir beim Godafoss, dem Wasserfall der Götter. Ein sehr schönes und imposantes Naturschauspiel, bei dem sogar ein wenig die Sonne hinter den Wolken hervorkommt.

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Wir machen viele Fotos aus allen möglichen Winkeln auf den Wasserfall und den anschließenden Flusslauf.

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Zurück auf dem Schiff stillen wir erst einmal unseren Hunger und gehen dann mit leichtem Gepäck erneut von Bord. Wir laufen die wenigen Meter in die Stadt, durch die Fußgängerzone und erreichen am Ende einer langen Treppe die Kirche Akureyrarkirkja, die aber leider heute geschlossen ist. Schade, so bleibt uns der angeblich lohnende Blick ins Innere verwehrt.

Wir besuchen den kleinen, aber schön angelegten botanischen Garten, der er­freu­lich­er­weise keinen Ein­tritt kostet.

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Einige Blumen gefallen uns so gut, dass ich mir vor­stellen könnte, diese auch in unserem Garten zu pflanzen.

Zurück auf dem Schiff gehen wir – warm gekleidet – zum Auslaufen wieder auf Deck, in der Hoffnung, einen Wal zu entdecken, aber diesmal ist der Wind so stark und kalt, dass es uns schnell wieder nach drinnen treibt. In der Himmel und Meer Lounge betrachten wir das Auslaufen aus dem Fjord, bis es langsam Zeit wird, sich für das Abendessen fertig zu machen. Ein Wal hat sich nicht blicken lassen.

Das Abendessen genießen wir wieder im Atlantik bei Johanna, das wird sich vermutlich bis zum Ende der Reise nun nicht mehr ändern. Sehr müde gehen wir früh schlafen.